Waldbrand-Übung Löschverband Ost mit Beteiligung aus Landkreis Wittenberg

Übung des Löschverbandes Ost in der Mosigkauer Heide: Einsatzkräfte trainieren die Riegelstellung zur Eindämmung eines angenommenen Waldbrandes. Fotos: Marvin Möbius (www.instagram.com/marvin.m.fotografie/)
Übung des Löschverbandes Ost in der Mosigkauer Heide: Einsatzkräfte trainieren die Riegelstellung zur Eindämmung eines angenommenen Waldbrandes. Fotos: Marvin Möbius (www.instagram.com/marvin.m.fotografie/)

Am Samstag hat der Löschverband Ost in der Mosigkauer Heide eine Waldbrandlage unter realistischen Bedingungen geübt. Ziel war es, Abläufe für den Einsatz bei großflächigen Vegetationsbränden zu trainieren – insbesondere die sogenannte Riegelstellung. Dabei geht es darum, ein Feuer gezielt einzugrenzen, um eine weitere Ausbreitung zu stoppen.

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Grundlage des Szenarios war ein angenommener Brand, der sich mit rund 400 Metern pro Stunde in nördliche Richtung ausbreitet. Entlang eines Waldweges wurde eine Begrenzung aufgebaut, die ein Überspringen der Flammen verhindern sollte. Zum Einsatz kamen unter anderem Kreisregner, mit denen eine Art Sperrlinie zur Eindämmung des Feuers gelegt wurde.

An der Übung beteiligten sich 65 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen. Ein geplanter Zug aus dem Raum Bitterfeld konnte kurzfristig nicht teilnehmen, was jedoch keinen Einfluss auf die Durchführung hatte. Die vorgesehenen Übungsziele wurden dennoch erreicht.

Im Ablauf zeigte sich, dass die Einrichtung der Riegelstellung zügig umgesetzt werden konnte. Positiv bewertet wurde vor allem das schnelle Eingreifen der Kräfte aus dem Landkreis Wittenberg nach deren Eintreffen im Bereitstellungsraum. Optimierungsbedarf wurde hingegen bei einzelnen Aspekten der Wasserförderung festgestellt.

Unterstützt wurde die Einsatzführung durch spezielle Waldbrandkarten, die eine strukturierte Orientierung im Gelände ermöglichen und die Planung erleichtern. Auch die Zusammenarbeit der beteiligten Einheiten funktionierte insgesamt reibungslos.

Die Übung wurde zudem von interessierten Bürgerinnen und Bürgern vor Ort verfolgt. Zum Abschluss dankte die Einsatzleitung allen beteiligten Kräften für die Teilnahme und das gezeigte Engagement.

Aus dem Landkreis Wittenberg waren folgende Kräfte eingebunden: Feuerwehr Uthausen (LF 16/12 und KdoW), Apollensdorf (TLF 6000), Prettin (TLF 4000), Cobbelsdorf (LF KatS), Gräfenhainichen (TLF 6000) sowie der Kreisbrandmeister und die Abschnittsleitungen Nord und Süd.

Fotos und Text: Marvin Möbius