K 2020 zwischen Dabrun und Pratau wird saniert

Die K2020 zwischen Dabrun und Pratau wird saniert - mit Mitteln aus dem Sondervermögen Infrastruktur. Landrat und Ministerpräsident machten sich ein Bild.
© Landkreis Wittenberg/Baumbach

Der Landkreis Wittenberg saniert derzeit die Kreisstraße K 2020 zwischen Dabrun und Pratau. Auf einer Länge von rund 1,7 Kilometern wird die Asphaltdeckschicht aus Mitteln des Sondervermögen Infrastruktur erneuert. Ziel der Maßnahme ist es, Schäden durch Verschleiß und Hitze zu beseitigen und die Strecke langfristig in einem verlässlichen Zustand zu halten.

Die Arbeiten erfolgen bewusst in kompakter Bauweise: Innerhalb weniger Tage wird die bestehende Fahrbahndecke abgefräst und anschließend durch eine neue Asphaltschicht ersetzt. Bereits nach rund einer Woche Bauzeit kann die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Sondervermögen Infrastruktur ermöglicht zügige Umsetzung im ländlichen Raum

Möglich wird die Umsetzung durch Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes. Dieses eröffnet dem Landkreis zusätzliche Spielräume, um notwendige Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur gezielt und zeitnah umzusetzen.

Vor Ort informierten sich Ministerpräsident Sven Schulze und Landrat Christian Tylsch über den Stand der Arbeiten. Beide betonten die Bedeutung solcher Maßnahmen für die Region: Neben großen Infrastrukturprojekten seien es gerade auch diese konkreten Verbesserungen im Alltag, die für die Menschen unmittelbar spürbar sind.

Mit Kosten von rund 137.000 Euro gehört die Maßnahme zu den kleineren Vorhaben – steht jedoch exemplarisch für den Ansatz des Landkreises, Infrastruktur nicht nur punktuell, sondern flächendeckend zu erhalten und zu verbessern. Gerade im ländlichen Raum sind gut ausgebaute und verlässliche Straßen eine zentrale Voraussetzung für Mobilität, Erreichbarkeit und wirtschaftliche Entwicklung.

Die K 2020 wurde nach dem Hochwasser im Jahr 2002 grundlegend erneuert. Die jetzige Sanierung dient der kontinuierlichen Instandhaltung und trägt dazu bei, größere Schäden und aufwendigere Eingriffe in der Zukunft zu vermeiden.

Arbeiten in Rekordzeit

Die Arbeiten an der Strecke sollen planmäßig Anfang April abgeschlossen werden. Im Anschluss folgen noch Nebenarbeiten wie das Vergießen von Fugen sowie die Fahrbahnmarkierung, bevor die Straße vollständig freigegeben wird.

Die Sanierung der K 2020 ist Teil weiterer geplanter Maßnahmen im Landkreis Wittenberg. Auch an anderen Kreisstraßen sowie am Europaradweg R1 sind Investitionen vorgesehen, die ebenfalls aus dem Sondervermögen Infrastruktur unterstützt werden.

Damit zeigt sich: Die Mittel kommen nicht nur in großen Einzelprojekten zum Einsatz, sondern erreichen auch die Fläche – dort, wo sie für viele Menschen täglich wirksam werden.