Öffentliche Arbeitsgespräche mit den Passage-Residenzkünstlerinnen 2026

Künstlerresidenz Kraftwerksenioren Zschornewitz
07.10.2026.© Passage-Art-Residency Programm, Jan Stradtmann

Im Rahmen des Passage Art-Residency-Programms, das seit 2025 Teil des KOBRA Kulturnetzwerks Wittenberg ist – finden in diesem Jahr zwei Künstlerresidenzen im Landkreis Wittenberg statt. Sie eröffnen neue, künstlerische Perspektiven auf die Geschichte und Gegenwart lokaler Orte.Aus über 300 Bewerbungen ausgewählt, erforschen die Fotokünstlerinnen SofijaSilvia und Erola Arcalis im Oktober vier Wochen lang den Landkreis Wittenberg und laden die Öffentlichkeit zu zwei exklusiven Arbeitsgesprächen ein.

Mit der Reformationsgeschichtlichen Forschungsbibliothek Wittenberg und der Ferropolis Stiftung Industriekultur sind im Jahr 2026 zwei KOBRA-Netzwerkpartner an den Residenzen beteiligt. Wie erzählen Landschaften von Geschichte, Erinnerung und Wandel? Einblicke in ihre Arbeit und die während ihrer Residenzen entwickelten Projekte geben die Fotokünstlerinnen SofijaSilvia und Erola Arcalís in zwei öffentlichen Arbeitsgesprächen (Artist Talks).

SofijaSilvia – am 15.Oktober 2026, 17.00 Uhr, Kraftwerk Zschornewitz, Kraftwerkstraße 13
SofijaSilvia stellt ihre künstlerische Arbeit und ihr Residenzprojekt in Zschornewitz vor. Im Mittelpunkt stehen dabei ihre Auseinandersetzung mit der industriell geprägten Landschaft, den Spuren des Braunkohleabbaus und der Frage, wie wir Landschaften heute bewohnen und wahrnehmen.


Erola Arcalís – 29. Oktober 2026, 18.00 Uhr, Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek Wittenberg, Schlossplatz 1

Erola Arcalís spricht über ihre künstlerische Praxis, ihre Auseinandersetzung mit Fotografie und Text sowie über ihr aktuelles Projekt im Zusammenhang mit den Beständen der Reformationsgeschichtlichen Forschungsbibliothek Wittenberg.

Beide Veranstaltungen sind öffentlich. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Künstlerinnen kennenzulernen, Einblicke in ihre Arbeitsprozesse zu erhalten und mit ihnen über ihre Projekte ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei.


Förderhinweis:

„Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ ist ein Programm für Kultur, Beteiligung und Demokratie. Es richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. Gefördert wird „Aller.Land“ durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern (BMI). Der Bund stellt für das Programm von 2023 bis 2030 insgesamt 69,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln der bpb zur Verfügung.