Bei einer Feierstunde zur Einbürgerung am 14. September 2026 hat der Landkreis Wittenberg 49 Menschen die deutsche Staatsangehörigkeit verliehen. Landrat Christian Tylsch überreichte den neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern im Rahmen der Feierstunde ihre Einbürgerungsurkunden und Blumen.
Die Eingebürgerten stammen aus verschiedenen Ländern, darunter Syrien, die Ukraine, Russland, Vietnam, Polen, die Türkei, der Kosovo, Guinea, Venezuela und Bosnien und Herzegowina. Ihre Wege nach Deutschland sind unterschiedlich: Einige kamen als Geflüchtete oder im Rahmen der Familienzusammenführung, andere für ein Studium, eine Ausbildung oder aus beruflichen und familiären Gründen. Manche leben bereits seit mehreren Jahrzehnten in Deutschland, andere sind erst in den vergangenen Jahren hierhergekommen.
Heute arbeiten die neuen Staatsbürger unter anderem im Gesundheits- und Pflegebereich, im Bildungswesen, in Handwerk und Produktion, im kaufmännischen Bereich, in der Gastronomie, im Verkehr sowie in Wirtschaft und Finanzwesen. Mehrere befinden sich noch in Ausbildung oder Studium. Auch Kinder und Jugendliche, die hier aufwachsen und zur Schule gehen, gehörten zu den Eingebürgerten.
Landrat Christian Tylsch erinnerte in seiner Ansprache daran, dass mit der deutschen Staatsangehörigkeit nicht nur Rechte, sondern auch Verantwortung verbunden seien. Er ermutigte die neuen Staatsbürger, ihre demokratischen Rechte zu nutzen und sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen.
Mit der Übergabe der Urkunden wurde die Einbürgerung im feierlichen Rahmen abgeschlossen.