Erweiterte Sporthalle „Heinrich Heine“ in Reinsdorf eingeweiht

Eine neu gebaute Turnhalle
© Landkreis Wittenberg/ Baumbach

Die Sporthalle „Heinrich Heine“ in Reinsdorf ist erweitert worden. Am 8. September 2026 wurde der Neubau offiziell eingeweiht. Neben Oberbürgermeister Torsten Zugehör nahm auch Landrat Christian Tylsch an dem Termin teil. Für den Landkreis ist die Erweiterung besonders mit Blick auf die Sekundarschule „Heinrich Heine“ von Bedeutung.

Die bisherigen Kapazitäten der Sporthalle reichten für die zeitgleiche Nutzung durch Grund- und Sekundarschule nicht mehr aus. Beide Schulen werden zusammen von rund 500 Schülerinnen und Schülern in 23 Klassen besucht. Mit der Erweiterung stehen nun zusätzliche und zeitgemäße Möglichkeiten für den Schulsport zur Verfügung.

Landrat Christian Tylsch hob bei der Einweihung insbesondere den Gedanken der gemeinsamen Nutzung hervor:

„Ich bin der Lutherstadt dankbar, dass sie sich auf den Weg gemacht hat, die Turnhalle in Reinsdorf neu zu bauen. Gute Infrastruktur muss nicht doppelt vorhanden sein, wenn wir sie gemeinsam nutzen und dadurch wirtschaftlich arbeiten können. Mit dem Neubau bekommt unsere Sekundarschule bessere Bedingungen für den Sportunterricht. Wir können aber auch dankbar sein, dass dafür die notwendigen Fördermittel zur Verfügung gestellt wurden. Ich freue mich über die gelungene neue Sportstätte und die damit verbundene erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Lutherstadt und dem Landkreis.“

Die Erweiterung umfasst unter anderem eine neue Einfeldhalle, Umkleide- und Sanitärbereiche, eine barrierefreie WC-Anlage, ein Sportlehrerbüro, einen Erste-Hilfe-Raum sowie Geräteräume. Ein Plattformlift verbindet die bestehende und die neue Halle barrierefrei miteinander. Auch die Außenanlagen wurden im Zuge der Baumaßnahme weiterentwickelt.

Neben Grund- und Sekundarschule sowie dem Hort können künftig auch Vereine die Sporthalle nutzen. Die Freigabe für den Sportunterricht und die Vereinsnutzung erfolgt ab 14. September 2026.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich voraussichtlich auf rund 3,45 Millionen Euro. Etwa 2,07 Millionen Euro werden über das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ finanziert.