Gymnasien

Leistungsbeschreibung

Das Gymnasium umfasst einen durchgehenden Bildungsgang der Schuljahrgänge 5-12, der mit dem Abitur abschließt. Es vermittelt eine vertiefte allgemeine Bildung, die befähigt, den Bildungsweg an einer Hochschule fortzusetzen oder auch eine vergleichbare berufliche Ausbildung aufzunehmen.

Der Unterricht im Pflichtbereich der Sekundarstufe I (5. bis 10. Klasse) wird im Klassenverband erteilt. Daneben können einzelne Fächer (Wahlpflichtbereich, 2./3. Fremdsprache) klassenübergreifend unterrichtet werden.

Die Jahrgangsstufe 10 bildet den Abschluss der Sekundarstufe I und zugleich die Einführungsphase in die gymnasiale Oberstufe. Diese Einführungsphase übernimmt eine Brückenfunktion beim Übergang vom Unterricht im Klassenverband zu den eigenverantwortlichen Wahl- und Differenzierungsentscheidungen der Schülerinnen und Schüler und bereitet sie inhaltlich und methodisch auf die Anforderungen der anschließenden zweijährigen Qualifikationsphase vor.

Mit Versetzung in die Qualifikationsphase am Ende der Jahrgangsstufe 10 erfolgt der Übergang in die gymnasiale Oberstufe, die die Schuljahrgänge 11 und 12 umfasst und mit der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) abschließt. Die allgemeine Hochschulreife wird auf Grundlage der vier Kurshalbjahresleistungen in den Schuljahrgängen 11 und 12 sowie der Leistungen in den Abiturprüfungen erworben und berechtigt bundesweit zum Studium an allen Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen.

Wenngleich der gymnasiale Bildungsgang auf den Erwerb des Abiturs ausgerichtet ist, wird am Gymnasium mit der Versetzung in den 10. Schuljahrgang der Hauptschulabschluss und mit der Versetzung in den 11. Schuljahrgang ein dem erweiterten Realschulabschluss vergleichbarer Abschluss erworben. Frühestens nach dem 11. Schuljahrgang kann bei Erfüllung entsprechender Leistungsvorgaben auch der schulische Teil der Fachhochschulreife bescheinigt werden.

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