Abwasser-Indirekteinleitung

Leistungsbeschreibung

Produktionsabwasser von Industrie- und Gewerbebetrieben vieler Branchen kann gefährliche Stoffe und Stoffgruppen enthalten. Wenn Abwasser mit gefährlichen Stoffen in die Kanalisation gelangt, kann dies zu Verunreinigungen und Schädigungen der Gewässer führen, da diese Schadstoffe in der Kläranlage nicht ausreichend abgebaut werden können. Überdies können sie den Betrieb und biologischen Reinigungsprozess der Kläranlage stören.

Für die Einleitung von Abwasser mit gefährlichen Stoffen bestimmter Herkunftsbereiche in öffentliche Abwasseranlagen (Indirekteinleitung) ist eine Genehmigung erforderlich. Die Genehmigung ist unter Verwendung eines Formblattes zu beantragen.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Anzeige ist mindestens 1 Monat vor Beginn der Einleitung bei der Wasserbehörde einzureichen.

Rechtsgrundlage

Wasserhaushaltsgesetz

Abwasserverordnung

Wassergesetz für das Land Sachsen-Anhalt

Indirekteinleiterverordnung

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