Fachdienst Ordnung und Straßenverkehr

Beantragung der Erlegungsprämie für Schwarzwild

 ©Andreas Bräse

Hinweise der Unteren Jagdbehörde des Landkreises Wittenberg für die Beantragung der Erlegungsprämie für Schwarzwild (Stand 01/2023)

Das Land Sachsen-Anhalt gewährt eine Erlegungsprämie in Höhe von 65 Euro für jedes zwischen dem 1. Januar 2021 und dem 31. Dezember 2022 erlegte Stück Schwarzwild.

Derzeit kann noch für den nachfolgend genannten Zeitraum ein Antrag auf Auszahlung der Erlegungsprämie gestellt werden:  

 

Ø  Erlegungszeitraum zwischen dem 1. Oktober 2022 bis 31. Dezember 2022

 

Die Antragsfrist endet am 15. April 2023; die voraussichtliche Auszahlung der Prämien erfolgt zum 15. Juli 2023.

Anträge für vor dem 1. Oktober 2022 erlegtes Schwarzwild können zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr gestellt werden.

Hinweise zur Antragstellung: 

Antragsberechtigt sind ausschließlich die Revierinhaber. 

Für jedes Revier ist nur ein Antrag zulässig. Die Weitergabe der Erlegungsprämie an Mitpächter, Jagdgäste oder Jagderlaubnisscheininhaber liegt in der Verantwortung des Jagdausübungsberechtigten. 

Dem Antragsformular sind folgende Unterlagen beizufügen: 

•       vollständig ausgefüllte Wildursprungsscheine im Original (grüner oder gelber

         Durchschlag) mit eindeutiger Revierbezeichnung (siehe Abschussplan);

•       Kopie des Jagdscheines (ist nur für Antragsteller notwendig, deren letzter Jagdschein nicht vom Landkreis Wittenberg ausgestellt bzw. verlängert wurde)

•       Kopie der aktuellen Streckenliste 2022/23   

•       auf die Kopie der Pachtverträge als Nachweis der Jagdberechtigung kann verzichtet werden, da diese bei den Unteren Jagdbehörden vorliegen. 

Der Antrag ist zu stellen beim Landkreis Wittenberg, Fachdienst Ordnung und Straßen-verkehr, Breitscheidstraße 4 in 06886 Lutherstadt Wittenberg. 

Die Antragsformulare finden Sie im Anhang des Artikels.

Die Anträge können auf dem Postweg eingesandt oder in den Briefkasten der Kreisverwaltung eingeworfen werden. 

Eine Antragstellung per E-Mail oder Fax ist nicht zulässig; in dieser Weise gestellte Anträge werden nicht bearbeitet. 

Unvollständig oder verspätet eingereichte Anträge oder Anträge mit unvollständig ausgefüllten Wildursprungsscheinen bzw. Wildursprungsscheinen, die lediglich in Kopie eingereicht werden, werden ebenfalls nicht bearbeitet.   

Auf die Auszahlung der Erlegungsprämie besteht kein Rechtsanspruch.