Vorrangige Corona-Schutzimpfung für Härtefälle

MDK Sachsen-Anhalt nimmt individuelle ärztliche Beurteilung von Einzelfällen vor, wenn aufgrund von schwerwiegenden Erkrankungen ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Corona-Infektion besteht.

Beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) Sachsen-Anhalt kann eine individuelle ärztliche Beurteilung von Einzelfällen vorgenommen werden, wenn aufgrund von schwerwiegenden Erkrankungen ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Corona-Infektion besteht. Für die Prüfung von Härtefällen auf eine vorrangige Corona-Schutzimpfung wurde zwischen dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalts und dem MDK Sachsen-Anhalt eine Vereinbarung geschlossen.

Die priorisierte Schutzimpfung muss beantragt werden. In dem Formular werden neben personenbezogenen Daten auch eine Kurzbeschreibung der besonderen Lebensumstände abgefragt. Zudem muss eine ärztliche Bescheinigung mit den aufgeführten Erkrankungen beigefügt werden, die in der Regel durch den Hausarzt ausgestellt wird.

Anhand der Unterlagen erfolgt eine ärztliche Beurteilung. Wird das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf als sehr hoch oder hoch beziehungsweise erhöht eingeschätzt, wird vom MDK ein ärztliches Zeugnis erstellt. Mit diesem Nachweis kann ein priorisierter Impftermin vereinbart werden.

Hier geht es zum Formular (PDF).

Mit diesem Nachweis kann über das Bürgertelefon des Landkreises Wittenberg (Telefon: 03491 479 479) ein Termin im Impfzentrum des Landkreises vereinbart werden. Zum Impftermin ist das ärztliche Zeugnis des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) Sachsen-Anhalt unbedingt mitzubringen.