Fachdienst Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen

Spenden Hochwasser Deutschland

 ©Martin Ebert ©Martin Ebert

Überschwemmungen, eingestürzte Häuser, Vermisste und Tote: Im Westen der Bundesrepublik haben Unwetter große Zerstörung hinterlassen. Aus den Hochwasserkatastrophen 2002, 2006, 2010 und 2013 an Elbe und Schwarzer Elster wissen viele Menschen in unserem Landkreis was das bedeutet, wenn die Wassermassen Haus und Hof großen Schaden zufügen und ein normales Leben auf unbestimmte Zeit nicht möglich ist. So, wie wir in diesen schwierigen Situationen stets Hilfe erhalten haben, zeigen sich in diesen Tagen unsere Bürgerinnen und Bürger sehr hilfsbereit und wollen unterstützen. Aktuell gehen in der Kreisverwaltung Angebote von Sachspenden unterschiedlichster Art ein. Oft wird gefragt, wo Sachspenden abgegeben werden können. Der Landkreis Wittenberg wird keine Sammelstelle für Sachspenden einrichten. Helfer aus den Hochwassergebieten bestätigen, dass  die betroffenen Orte bereits sehr viele Spenden erreicht haben und schon jetzt die Lagerung, Sortierung und Koordinierung Helfer überlastet. Hilfsorganisationen favorisieren für eine zielgerichtete Hilfe die finanzielle Unterstützung.   

Der Landkreis Wittenberg empfiehlt aus diesem Grund eine Geldspende zum Beispiel an  

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen

Aktion Deutschland Hilft ist das Bündnis renommierter deutscher Hilfsorganisationen mit dem Ziel einer effizienten Verwendung der Spendengelder und eine gemeinsame, schnelle und koordinierte Hilfe für Menschen in Not zu leisten. Einsatzkräfte der sogenannten Blaulicht-Organisationen, Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst sowie der Bundesverband Rettungshunde sind in den betroffenen Gebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz rund um die Uhr im Einsatz bei:

  • der Suche und Rettung von vermissten Menschen,
  • der Evakuierung betroffener Familien,
  • der Organisation von Unterkünften für Menschen, 
  • den Aufräumarbeiten (Bautrockner zur Verfügung stellen),
  • der Sicherung gefährlicher Bereiche,
  • der medizinischen Hilfe,
  • der Verteilung von Lebensmitteln an Menschen in Notunterkünften,
  • der Verpflegung der Einsatzkräfte vor Ort,
  • der psychosozialen Hilfe gegenüber Kindern und Erwachsenen,
  • der Unterstützung von Nachbarschaftshilfen.