Fachdienst Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen

Mehr Einsätze für Feuerwehren und Rettungsdienst: Leitstelle der Kreisverwaltung Wittenberg disponiert 2021 hunderte Einsätze mehr als im Vorjahr

Landrat in LeitstelleLandrat in Leitstelle

2021 war auch für die Feuerwehrleute und Rettungskräfte im Landkreis Wittenberg ein intensives Jahr. Die Integrierte Leitstelle für der Kreisverwaltung Wittenberg verzeichnete insgesamt 19436 Einsätze im Rettungsdienst und disponierte damit 302 häufiger als im Vorjahr. Zum Einsatz kamen dabei durchschnittlich 1,27 Fahrzeuge pro Einsatz. Im Vorjahr lag diese Zahl bei 1,24.
Mit 160 hauptamtlichen Mitarbeitern, 18 Azubis und neun Ehrenamtlichen leisten der DRK Kreisverband Wittenberg und der Regionalverband Sachsen-Anhalt/Südost der Johanniter-Unfall-Hilfe diese wichtige Arbeit im Landkreis Wittenberg.

Auch im Bereich der Feuerwehreinsätze stieg die Zahl der Einsätze. Insgesamt 1460 Mal lösten die Disponenten in der Erich-Weinert-Straße das Ausrücken der Floriansjünger aus. Im Jahr zuvor waren das 212 Einsätze weniger. Die Zahl der eingesetzten Feuerwehrfahrzeuge sank dabei statistisch leicht auf 3,58 Fahrzeuge im Jahr 2021 im Vergleich zu 3,77 Autos, die im Vorjahr pro Feuerwehreinsatz losfuhren.
Im Landkreis Wittenberg widmen sich in 135 Ortsfeuerwehren etwa 320 ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und 2280 Feuerwehrmänner der wichtigen Arbeit des Brand- und Katastrophenschutzes.

Der einsatzreichste Tag des vergangenen Jahres war der 21. Oktober. Während des Sturms "Ignatz" absolvierten die Kameraden bei 267 Einsatzfahrten insgesamt 171 Einsätze.

Alle Anrufe unter der Notrufnummer 112 gehen in der Integrierten Leitstelle des Landkreises Wittenberg in der Erich-Weinert-Straße 4b ein. Hier arbeiten 15 Mitarbeiter, die parallel im Bereich von Feuerwehr- und Rettungswesen ausgebildet sind, in einem Drei-Schicht-System. Mindestens zwei von Ihnen sind dabei rund um die Uhr anwesend.

Landrat Christian Tylsch dankte den eingesetzten Kräften und würdigte die Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen Helfer und Retter im Landkreis Wittenberg. "Durch die hochprofessionelle Arbeit dieser Männern und Frauen ist es möglich, dass wir anderen im Landkreis Wittenberg jede Nacht beruhigt schlafen können. Allen, die sich so für unsere Gemeinschaft einsetzen, gilt mein Dank und meine Anerkennung", erklärte der Chef der Kreisverwaltung am Montag. Vor allem in Zeiten von Covid-19 sei die Arbeit der Retter und Feuerwehrleute ja noch schwieriger geworden.