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Coronavirus: Informationen für Unternehmen

Hilfsangebote für Selbständige und Unternehmen in der Corona-Krise

Hier finden Sie eine Zusammenstellung hilfreicher Links und Kontaktmöglichkeiten:

Investitionsbank Sachsen-Anhalt: Coronavirus - Informationen für Unternehmen
Sachsen-Anhalt ZUKUNFT - Die Corona-Soforthilfe: Die Covid 19-Pandemie hat insbesondere zu einer massiven Gefährdung der wirtschaftlichen Existenz für Soloselbstständige, Angehörige freier Berufe und kleinere Unternehmen geführt. Mit dem Programm Sachsen-Anhalt ZUKUNFT Die Corona-Soforthilfe unterstützen der Bund und das Land Sachsen-Anhalt bei der Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen. Die Finanzhilfe soll zur Existenzsicherung und zur Aufrechterhaltung der Betriebsfähigkeit dienen.
- Tel.: 0800 56 007 57; 0391 589 1766; 0391 589 8528
- E-Mail: soforthilfe-corona@ib-lsa.de

Landesverwaltungsamt: Informationen zum Verdienstausfall für Arbeitnehmer, Selbstständige und Arbeitgeber für ihre Arbeitnehmer

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie Sachsen-Anhalt: Hilfen für landwirtschaftliche Unternehmen

Info-Portal Coronavirus der IHK: Informationen, Hinweise und Tipps der Industrie-und Handelskammer Halle-Dessau
IHK-Corona-Hotline: 0345 2126-100

Bundesagentur für Arbeit: Alles zum Thema Kurzarbeitergeld
Arbeitgeber-Service: 0800 4 555520

Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt: Auf dieser Seite finden Sie zusammengefasst alle wichtigen Informationen und Hinweise zum Corona-Virus in Sachsen-Anhalt.
Bürgertelefon zu Coronavirus in Sachsen-Anhalt: 0391 256 4222

KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen
Servicenummer: 0800 539 9000

Handwerkskammer Halle (Saale): Coronavirus - Informationen für Betriebsinhaber
Hotline für Handwerksbetriebe: 0345 2999-221

DEHOGA Bundesverband: DEHOGA zu den Corona-Folgen im Gastgewerbe
Telefon: 030 72 62 52-0

Hotline des Wirtschaftsministeriums Sachsen-Anhalt für Unternehmen: 0391 567 4750


Zehn Fragen und Antworten zur Kurzarbeit

Um wirtschaftliche Einbußen und Auftragsrückgänge abzufedern, sind derzeit sehr viele Betriebe an Kurzarbeit interessiert. Der Fokus Arbeitsagentur Dessau-Roßlau-Wittenberg für die Firmen in der Region liegt derzeit darauf, mit Unterstützung der aktuellen gesetzlichen Regelung zum Kurzarbeitergeld wirtschaftliche Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus, die zum den Wegfall von Arbeitsplätzen und die Entlassung von Personal führen können, möglichst zu minimieren. 

10 Fragen und Antworten, wie Kurzarbeit genutzt werden kann und welche Dinge sich rückwirkend ab Anfang März geändert haben:

Was bedeutet Kurzarbeit?

Kurzarbeit bedeutet, dass für einen Teil der Beschäftigten oder alle Beschäftigten in einem Betrieb vorübergehend nicht mehr genug Arbeit da ist und sie ihre Arbeit vorübergehend verringern oder ganz einstellen müssen. Um eine Kündigung zu vermeiden, kann dann Kurzarbeitergeld beantragt werden. Das Geld entspricht ungefähr dem Arbeitslosengeld - wird aber vom Betrieb gezahlt, der das von der Arbeitsagentur erstattet bekommt. Damit wird die schlechte Auftragslage überbrückt.

Wem hilft Kurzarbeitergeld?

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer behalten ihre Jobs und Arbeitgeber werden von Lohnkosten entlastet. Unternehmen behalten auch in der Flaute ihr eingearbeitetes Personal.

Gibt es Bedingungen für Kurzarbeitergeld?

Es gibt ein paar Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen. Kurzarbeit können Unternehmen beantragen, die aufgrund unverschuldeter wirtschaftlicher Ursachen wie Lieferengpässe bei benötigten Produktionsteilen oder anderer nicht beeinflussbarer (unabwendbarer) Ereignisse wie Hochwasser oder das Coronavirus

  • kurzfristig in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten,
  • ihre Beschäftigten dadurch nicht mehr voll auslasten können,
  • und bei denen mindestens 10 Prozent der im Betrieb Beschäftigten mindestens zehn Prozent ihres Lohns einbüßen.

Was ändert sich durch das Eilgesetz der Bundesregierung?

Mit den neuen Vorschriften können noch mehr Betriebe Kurzarbeit nutzen. Bisher musste mindestens ein Drittel der im Betrieb Beschäftigten von einem Arbeits- und Lohnausfall betroffen sein. Künftig reichen zehn Prozent der Beschäftigten. Hinzu kommt, dass die Bundesagentur für Arbeit nun auch die Sozialversicherungsbeiträge voll erstattet. Denn auch in Kurzarbeit sind Beschäftigte weiter in den Sozialversicherungen gemeldet. Bisher mussten die Arbeitgeber diese Beiträge in voller Höhe selbst übernehmen. Neu ist ebenfalls, dass künftig auch Leiharbeitnehmer Kurzarbeitergeld erhalten können.

Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld sind "wirtschaftliche Ursachen" und die sogenannten "unabwendbaren Ereignisse". Was heißt das?

Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass Unternehmen wirklich nur im Notfall Kurzarbeitergeld beanspruchen können und nicht etwa bei normalen Betriebsrisiken. Wirtschaftliche Ursachen meinen die Einflüsse, die nicht in der Verantwortung des Betriebes liegen. Beim Coronavirus kann von wirtschaftlichen Ursachen gesprochen werden, wenn beispielsweise Teile ausbleiben, nicht ersetzt werden können und Bänder stillstehen. Dann gibt es noch die sogenannten "unabwendbaren Ereignisse". Darunter fällt beispielsweise Hochwasser. Und dazu zählen auch Anordnungen der Gesundheitsämter.

Wie beantragt man Kurzarbeitergeld?

Unternehmen nehmen Kontakt mit der Agentur für Arbeit auf und schildern ihren Fall. Wenn die Voraussetzungen für KUG erfüllt sind, folgt die schriftliche Anzeige bei der Agentur. Sowohl die Mitteilung von Kurzarbeit als auch die eigentliche Antragsstellung, können online erfolgen, wenn der Arbeitgeber bei der BA registriert ist: www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit

Welche Unterlagen muss ich für den Antrag einreichen?

Zur Prüfung der Voraussetzungen für Kurzarbeit muss der Betrieb der Arbeitsagentur mehrere Unterlagen vorlegen. Dazu gehören zum Beispiel auch die Vereinbarung über die Einführung von Kurzarbeit mit dem Betriebsrat oder den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Arbeitgeber sollten auch die möglichen Änderungskündigungen einreichen.

Wie lange wird Kurzarbeitergeld gezahlt?

Die mögliche Bezugsdauer beträgt zwölf Monate, aber das ist vom Einzelfall abhängig.

Wie hoch ist Kurzarbeitergeld?

Das Kurzarbeitergeld beträgt 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns. Wenn Arbeitnehmer/innen mindestens 0,5 Kinder auf der Lohnsteuersteuer eingetragen haben, beträgt der Satz 67 Prozent.

Wohin können sich die Arbeitgeber wenden?

Unternehmen können sich unter der Servicenummer 0800 45555 20 (gebührenfrei) beraten lassen.

Verdienstausfälle aufgrund von Einschränkungen durch das Corona-Virus? Anspruch auf Verdienstausfall nach dem Infektionsschutzgesetz?

Je nach Situation gibt es im Landesverwaltungsamt verschiedene Ansprechpartner für Sie. Wenn Sie eine Verdienstausfallentschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) beanspruchen wollen, ist das Landesverwaltungsamt die richtige Anlaufstelle. Diese Entschädigung nach dem IfSG kann jedoch nach dem aktuellen Stand nur dann in Anspruch genommen werden, wenn Sie oder Ihre Mitarbeiter*innen in Quarantäne mussten oder ein personenbezogenes Tätigkeitsverbot ausgesprochen bekommen haben, weil Sie oder Ihre Mitarbeiter*innen im Verdacht gestanden haben, krank gewesen zu sein oder Krankheitserreger verbreiten zu können. Verdienstausfallentschädigungen nach § 56 IfSG setzen also Maßnahmen durch das Gesundheitsamt zum Beispiel gegenüber Ansteckungsverdächtigen, Krankheitsverdächtigen oder Trägern von Krankheitserregern voraus.


Aktuell ist eine Ausdehnung dieser Regelung auf mittelbar von Schutzmaßnahmen Betroffene oder auf Betroffene von Schließungen aufgrund der „Zweiten Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung und Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt“ vom 24. März 2020" nicht möglich. Insoweit können Verdienstausfallentschädigungen nach § 56 IfSG nach aktuellem Stand weder für Eltern, die aufgrund der angeordneten Schul- und Kita-Schließungen einen Verdienstausfall erleiden noch für sonstige - aufgrund v. g. Verordnung - von Schließungen von Einrichtungen und sonstigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens Betroffene, gewährt werden. Sollten gesetzliche Änderungen erfolgen, wird das Landesverwaltungsamt entsprechende Informationen schnellstmöglich auf seinen Internetseiten zur Verfügung stellen.

Sind Sie von einer angeordneten Quarantäne oder einem angeordneten Tätigkeitverbot betroffen, können Sie hier direkt auf unser Merkblatt und den Antrag zugreifen. Bei noch offenen Fragen können Sie diese gern per E-Mail übermitteln: entschaedigung.ifsg(at)lvwa.sachsen-anhalt.de, gleichzeitig können Sie Fragen auch telefonisch an unserer Hotline: +49 345 514-1705 stellen.

Hilfen für Unternehmen, die von der Corona-Krise betroffen sind?

Es wurden nun auf Landesebene ganz aktuell Förderprogramme für Unternehmen beschlossen, um deren Umsetzung sich die Investitionsbank Sachsen-Anhalt kümmert. Unternehmen in Sachsen-Anhalt, die vom Ausbruch des Coronavirus wirtschaftlich betroffen sind, können sich bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt kostenfrei über die Hotline 0800 56 007 57 beraten lassen. Über die Homepage https://www.ib-sachsen-anhalt.de erhalten Sie weitere Informationen, auch ein Kontaktformular steht zur Verfügung.

Weitere Information der Industrie-und Handelskammer rund um das Thema erhalten Sie unter: https://www.halle.ihk.de/mini-startseiten/informationen-zum-coronavirus/hilfe-fuer-unternehmen.

Haben Sie Fragen oder suchen Sie einen Ansprechpartner?

Dann erreichen Sie telefonisch unsere Dienststellen in

Halle: +49 345 514 0

Magdeburg: +49 391 567 02 und

Dessau: +49 340 6506 0

oder wenden Sie sich postalisch an uns:

Landesverwaltungsamt
Ernst-Kamieth-Straße 2
06112 Halle (Saale)

© Claudia Thiele E-Mail

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Ihre Ansprechpartnerin

Sophie Wolff
Koordinatorin Wirtschaftsförderung / Tourismus

Telefon: +49 3491 479 631
Fax: +49 3491 995 631
E-Mail: sophie.wolff@landkreis-wittenberg.de

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