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| Verwaltungsgeschichte des Landkreises Wittenberg (Auszug) |
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Die Entstehung von Verwaltungsbezirken, Fürstentümern und Ämtern im Mittelalter
- Einrichtung von Verwaltungsbezirken im 10. Jahrhundert
- Wettiner, Groitzscher und Askanier 11. – 15. Jahrhundert (gemeinsame Landesfürsten waren die Askanier Albrecht I, der Bär 1138-1142 für Sachsen und 1160-1170 auch für Anhalt sowie der Askanier Bernhard III von Sachsen - verst. 1212)
- 1212 entsteht das Fürstentum Anhalt, das 1252 in die Gebiete Anhalt - Aschersleben, Anhalt - Bernburg, Anhalt - Köthen und Anhalt - Zerbst geteilt wird
- 1296 Teilung Sachsens in die Herzogtümer Sachsen-Wittenberg und Sachsen-Lauenburg
- 14. Jahrhundert - Einteilung der sächsischen Gebiete in Ämter
Ämter auf dem Gebiet des heutigen Territoriums des Landkreises Wittenberg: - Kreisamt Wittenberg
- Amt Schweinitz
- Amt Seyda
- Amt Annaburg
- Amt Pretzsch
- Amt Gräfenhainichen
- Amt Bitterfeld
- 1423 kommt Sachsen-Wittenberg endgültig an das Haus Wettin (der letzte Askanier, Albrecht III verstirbt 1422 kinderlos)
- 1547 Einteilung des Kurfürstentums Sachsen in Kreise
Im Territorium des heutigen Landkreises Wittenberg wird der „Kurkreis“ Wittenberg – ab 1807 „Wittenbergischer Kreis“ - eingerichtet.
Der Übergang von Sachsen zu Preußen und die Einteilung in Kreise in den Jahren 1815/1816
Bildung der Regierungsbezirke
Einteilung in landrätliche Kreise
- Bitterfelder Kreis
- Torgauer Kreis
- Wittenberger Kreis
- Schweinitzer Kreis
Nach mehreren Teilungen entsteht 1570 erneut ein vereinigtes Fürstentum Anhalt/ Herzogtum Anhalt
- 1603 Teilung des Fürstentums Anhalt in die Gebiete Anhalt - Dessau, Anhalt - Bernburg, Anhalt -Köthen, Anhalt Plötzkau, Anhalt - Zerbst
- 1797 Zerbster Teilung - Aufteilung des Anhalt - Zerbster Stammlandes auf Anhalt - Dessau, Anhalt -Köthen und Anhalt - Bernburg, werden 1806 von Napoleon I. zu Herzogtümern erhoben
- 1863 nach Erlöschen der Linien Köthen (1847) und Bernburg (1863) Vereinigung der Gebiete zum Herzogtum Anhalt als konstitutionelle Monarchie, gleichzeitig erfolgt die Einteilung in Kreise
- Kreise auf dem Gebiet des heutigen Territoriums des Landkreises Wittenberg:
Kreis Dessau (u. a. Gemeinden des heutigen „Wörlitzer Winkels“)
Kreis Zerbst (u. a. Gemeinden der heutigen Verwaltungsgemeinschaft „Coswig (Anhalt)“) - 1871 Beitritt zum Norddeutschen Bund – souveräner Bundesstaat im Deutschen Reich
- 1918-1934 Freistaat Anhalt (1932 Zusammenschluss der Kreise Dessau und Köthen zum Kreis Dessau -Köthen
- 1934 Land Anhalt
- 1945 Zusammenschluss Land Anhalt mit der preußischen Provinz Sachsen zur Provinz Sachsen-Anhalt (die staatsrechtlich als Land galt)
- 1947 Gesetz zur Wiedereinführung der Länder (Bildung des Landes Sachsen-Anhalt – Kreise Wittenberg, Gräfenhainichen, Köthen, Roßlau; Bildung des Landes Brandenburg – Kreis Jessen)
Verwaltungsgliederung von 1952 bis 1990
- 1952 Gesetz über die weitere Demokratisierung des Aufbaues und der Arbeitsweise der staatlichen Organe in den Ländern der DDR – Aufteilung der Länder in Bezirke
- 1990 Gesetz zur Wiedereinführung der Länder (Bezirke Halle – Land Sachsen-Anhalt, Bezirk Cottbus – Land Brandenburg)
- Bildung der Landkreise Wittenberg, Gräfenhainichen, Jessen, Roßlau
Bürgerbefragung im Landkreis Jessen für die Landeszugehörigkeit (Entscheidung für Sachsen-Anhalt)
Bildung von Verwaltungsgemeinschaften (VGem.) im Landkreis Wittenberg 1992 – 1994-
- Im Landkreis WittenbergVGem. „Bad Schmiedeberg“, VGem. „Elbaue-Heiderand“, VGem. „Kemberg“, VGem. „Mühlengrund“, VGem. „Südfläming“, VGem. „Zahna“
- im Landkreis Gräfenhainichen
VGem. „Bergwitzsee“, VGem. „Oranienbaum“, VGem. „Tor zur Dübener Heide, VGem. „Wörlitzer Winkel“, VGem. „Zschornewitz-Möhlau“
- im Landkreis Jessen
VGem. „Annaburg“, VGem. „Elster-Seyda-Klöden“, VGem. „Heideck-Prettin“, VGem. „Holzdorf“, VGem. „Jessen“ (diese wurde nach den Eingemeindungen der Mitgliedsgemeinden aufgelöst und bildet seither nur noch die Stadt Jessen (Elster)
- im Landkreis Rosslau
VGem. „Coswig (Anhalt)“, VGem. „Rosseltal“ (außer Rodleben und Brambach)
Kreisgebietsreform 1994
- Bildung des neuen Landkreises Wittenberg aus den Landkreisen Wittenberg und Jessen sowie Teilen des Landkreises Gräfenhainichen
- Bildung des Landkreises Anhalt - Zerbst durch Zusammenlegung der Landkreise Zerbst und Rosslau mit Teilen des Landkreises Gräfenhainichen
- Gründung der Verwaltungsgemeinschaften „Oranienbaum“ und „Wörlitzer Winkel“, die sich zum 01. 01. 2005 zur Verwaltungsgemeinschaft „Wörlitzer Winkel“ zusammenschlossen (Landkreis Anhalt -Zerbst)
Gebiets- und Funktionalreform 2004/ 2005
- Zusammenschluss der Verwaltungsgemeinschaften
im Landkreis Wittenberg
„Annaburg“ und „Heideck-Prettin“ zur VGem. „Annaburg-Prettin“
„Bad Schmiedeberg“ und „Elbaue-Heiderand“ zur VGem. „Kurregion Elbe-Heideland“
„Bergwitzsee“ und „Kemberg“ zur VGem. „Kemberg“
„Elster-Seyda-Klöden“, „Mühlengrund“, „Südfläming“, „Zahna“ zur VGem. „Elbaue Fläming“
„Zschornewitz-Möhlau“ ist 2004 der VGem. „Tor zur Dübener Heide“ beigetreten.
- im Landkreis Anhalt-Zerbst (Teil der jetzt zum Landkreis Wittenberg gehört)
„Coswig (Anhalt)“ und „Rosseltal“ (außer Rodleben und Brambach) zur VGem. „Coswig (Anhalt)
„Oranienbaum“ und „Wörlitzer Winkel“ zur VGem. „Wörlitzer Winkel“
Kreisgebietsreform 2007
- Bildung des neuen Landkreises Wittenberg aus dem Landkreis Wittenberg und den Verwaltungsgemeinschaften „Wörlitzer Winkel“ und „Coswig(Anhalt)“ des ehemaligen Landkreises Anhalt-Zerbst
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