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Ersatzneubau Förderschule Holzdorf

Ersatzneubau Förderschule Holzdorf

Der Landkreis Wittenberg hatte im Rahmen des STARK III – ELER Programms Fördermittel für die energetische und allgemeine Sanierung der Förderschule in Holzdorf beantragt.

Am 01.02.2018 fand die feierliche Übergabe des Fördermittelbescheides durch den Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt, André Schröder statt. Die EU wird das Vorhaben mit 2.553.754,52 Euro, das entspricht 75% der Gesamtkosten, unterstützen. Der Bewilligungszeitraum beginnt am 30.01.2018 und endet am 15.10.2020.

 

Schulgebäude

Die derzeitige Förderschule für Geistigbehinderte befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Bundeswehrstandort Fliegerhorst Holzdorf in Jessen. Das Bestandsgebäude ist eine ehemalige Kindertagesstätte in typischer DDR-Plattenbauweise. Die Anordnung der Gebäudeteile sowie die Baukonstruktion entsprechen in keinster Weise den heutigen energetischen Anforderungen. Das Gesamtgebäude ist nicht behindertengerecht. In Anbetracht des enormen Bauvolumens, bedingt durch die spezifischen bautechnischen und energetischen Anforderungen, ist ein Neubau letztendlich wirtschaftlicher.

Das Grundstück der zukünftigen Förderschule befindet sich unweit des Stadtzentrums in Jessen. Es ist in seiner Größe und Beschaffenheit gut für den Neubau der Förderschule geeignet. Es verfügt über Flächen im Außenbereich, die für Sport-, Spiel- und Bewegungsfunktionen der Kinder gut geeignet ist.

Der neue Standort bietet den Schülerinnen und Schülern außerdem bessere Möglichkeiten der sozialen Integration.

Der Neubau soll als zweigeschossige, barrierefreie Schule in kompakter Bauform errichtet werden. Mit dem neu zu errichtenden Ersatzneubau werden innovative Lösungen angestrebt. Die Nutzung erneuerbarer Energien ist entsprechend der EEWärmeG geplant. Die Gebäudetechnik wird sich an den Anforderungen der Nutzung erneuerbarer Energien und dem sparsamen und effektiven Energieeinsatz ausrichten.

Die geplante Schülerzahl wird mit 50 Schülern angenommen. Die Barrierefreiheit ist für alle Räume gegeben. Durch die Erschließung der Etagen mit einem Aufzug und der Anordnung der Behinderten-WCs in jeder Etage ist die Nutzung des Gebäudes behindertengerecht. Der Zuschnitt der Klassenräume in Verbindung mit den Gruppenräumen ermöglicht den lernbehinderten Kindern ein optimales Schulleben, welches die Schulbetreuung mit der sozialen Betreuung vereint. Dies wäre in dem ehemaligen Plattenbau nicht möglich.

Mit der Planung des Ersatzneubaus ist das Büro für Architektur & Tragwerksplanung Tilo Feldmann aus Zerbst/Anhalt beauftragt.

Die Baudurchführung erfolgt von 01/2019 bis 07/2020.

 

Kosten

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 3.544.998,03 €, davon förderfähige Ausgaben in Höhe von 3.405.006,03 € (davon 2.553.754,52 € Förderung).

 

Programm STARK III ELER – EU-Zuschuss in Höhe von 75% der förderfähigen Ausgaben (mindestens 50.000 €/ maximal 3 Millionen €).

© Birgit Kern E-Mail

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