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Verbrennen pflanzlicher Gartenabfälle im Landkreis Wittenberg

Ab dem 15. Oktober 2017 ist auf der Grundlage der „Verordnung zum Verbrennen pflanzlicher Gartenabfälle im Landkreis Wittenberg“ das Verbrennen pflanzlicher Abfälle von gärtnerisch genutzten Böden möglich.

Danach ist das Verbrennen wie folgt gestattet:

- auf dem Gebiet der Lutherstadt Wittenberg und der Stadt Wörlitz, OT von Oranienbaum - Wörlitz

                vom        15. Oktober bis 30. November 2017 sowie

                               15. Februar bis 31. März 2018

                               montags bis freitags  9:00 Uhr bis 17:30 Uhr

                               samstags                   9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

 - übriges Kreisgebiet (ohne die Ortsteile Bad Schmiedeberg, Großwig und Moschwig der Stadt Bad Schmiedeberg)           

                vom        15. Oktober 2017 bis 31. März 2018

                               montags bis freitags  9:00 Uhr bis 17:30 Uhr

                               samstags                   9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Die in der Verordnung aufgeführten Beschränkungen und Sicherheitsbestimmungen sind einzuhalten.

Dazu zählen insbesondere:

Pflanzliche Gartenabfälle müssen trocken sein und unter geringer Rauchentwicklung verbrannt werden.

Unmittelbar vor dem Verbrennen sind die pflanzlichen Gartenabfälle umzuschichten. Beim Umschichten bzw. Aufhäufen der zu verbrennenden pflanzlichen Gartenabfälle ist auf schutzsuchende Tiere zu achten. Es ist zu sichern, dass Tiere weder verletzt noch getötet werden.

Beim Verbrennen von pflanzlichen Gartenabfällen sind folgende Mindestabstände zu Gebäuden und Einrichtungen einzuhalten:

    -  25 m zu Wohnhäusern, anderen Gebäuden und öffentlichen Verkehrsflächen,

    - 100 m zum Wald, zu Erholungseinrichtungen und Energieversorgungsanlagen

       (Nieder- sowie Hochspannungsfreileitungen) und

    - 300 m zu medizinischen Einrichtungen, wie Kliniken und Ärztehäusern,

       Kindertagesstätten, Spielplätzen und Sportplätzen.

Der Abfallbesitzer hat sicher zu stellen, dass keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung und keine erheblichen Belästigungen für die Allgemeinheit, insbesondere die Nachbarschaft hervorgerufen werden.

Das Feuer ist ständig unter Kontrolle zu halten, gefährlicher Funkenflug und erhebliche Rauchentwicklung sind zu verhindern. Zur Brandbekämpfung muss geeignetes Gerät zur Verfügung stehen, so dass der Brand bei Gefahr unverzüglich gelöscht werden kann. Die Verbrennungsstelle darf nicht verlassen werden, bevor das Feuer und die Glut erloschen sind.   

Das Verbrennen von Laub aller Gehölzarten sowie Rasenschnitt ist grundsätzlich verboten.

Das Verbrennen von pflanzlichen Gartenabfällen ist verboten:  

        - bei Inversionswetterlagen (Smog, Nebel),

        - bei ausgelöster Waldbrandgefahrenstufe 3, 4 und 5,

        - bei starkem Wind (ab Windstärke 6 mit einer Windgeschwindigkeit ab 38,8 km/h) und

        - an gesetzlichen Feiertagen.

Die vorgenannten Verbote gelten auch, wenn sie mit einem der erlaubten Tage zum Verbrennen der Gartenabfälle zusammentreffen.

Ausnahmen von der Verordnung bedürfen der schriftlichen Genehmigung der unteren Abfallbehörde des Landkreises Wittenberg.

 

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Lesefassung Verbrennungsverordnung
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© Kerstin Neumann E-Mail

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